Heute.29.11.2005 fand ich im Pankower Rathaus diese interessante Broschüre:

Der Anfang der kleinen Broschüre macht die Pankower Pfarrkirche, sie wurde um 1230 gebaut.
Erstmalig wurde Pankow urkundlich im Landbuch von Karl IV. 1375 erwähnt.
Pankow wuchs und wuchs, und 1890 hatte es bereits 7480 Einwohner.
Dementsprechend wurde es in den Amtstuben in der Schloßstr. 12 (heute Ossietzkystr.) eng und
im Februar 1891war die Lösung gefunden.
Die Gemeinde erwarb in der Breiten Str. 5 (heute Nr. 6) ein Grundstück für das kommende
Rathaus.
In der Galenusstr. wurde ein Grundstück für ein Wasserwerk bereitgestellt.
1895/97 fuhr die erste elektrische Straßenbahn von Berlin über die Wollankstraße, Breite Straße,
Damerowstr. bis zur Mendelstr.
Geburtsstunde des Kino ist ebenfalls Pankow, Max Skladanowsky zeigte im Sommer 1895
in einer öffentlichen Probeaufführung seine ersten Filmstreifen.
12.Juli 1901 Grundsteinlegung fürs Rathaus.
Am 18. April 1903 war dann die Eröffnung.
Eine Ahnengalerie der Pankower Bürgermeister gibt es auch, leider fehlen einige Fotos.
Am 27. April 1920 wurde Pankow der 19. Verwaltungsbezirks Berlin.
1935 zog die erste Fernsehstube nach Pankow in die Wollankstraße 134 ein.
Schwere Zeiten fürs Rathaus treten 1939 an.
1945 Rathaus wird sowjetische Kommandantur.
1946 erste freie Wahlen.
1961 im Rathaus knistert die Luft.
Es gab aber auch erfreuliches. Die ersten Rathauskonzertveranstaltungen finden statt und wird
über eine 40jährige Tradition.
1980 eines der schönsten Standesamt wird eröffnet.
1989 Großreinemachen ist angesagt.
Ich denke, wer jetzt neugierig geworden ist, sollte einfach versuchen sich diese Broschüre
zu besorgen.
"Ein Haus wird 100" Udo Müller/Uwe Rittner, 2003.
Copyright: Udo Müller, Zillertalstr. 5, 13187 Berlin